Stufeneinteilung im Orientalischen Tanz

Die Kurse im Studio Tanzraum werden grob nach Niveaus oder Stufen eingeteilt. Natürlich ist eine Stufeneinteilung immer nur bedingt sinnvoll und immer von der persönlichen Konstitution sowie der Motivations- und Leistungsbereitschaft der Kursteilnehmerin abhängig.

Auf eine Einteilung auf Grundlage bestimmter Tanzfiguren wurde bewusst verzichtet.

Im Zweifelsfall einfach nachfragen oder eine kostenlose Schnupperstunde buchen.

 

Niveau A - Einsteiger
Der Kurs für alle, die noch nie orientalisch getanzt haben. Hier werden die Grundlagen gelehrt: Wir lernen die verschiedenen Körperebenen kennen und versuchen, das Prinzip der Isolation zu ergründen.

Niveau B - Anfänger
In diesem Kurs werden die Basics unterrichtet: Hüft- und Brustkorbbewegungen wie Kreise und Achten, dazu Drops, Kicks sowie einfache Shimmies, Drehungen und Schritte. Diese Grundbewegungen sollten sauber beherrscht werden, bevor man in den Mittelstufekurs wechselt.

Niveau C - Mittelstufe 1
Jetzt wird es kniffliger - die Basic-Bewegungen werden verfeinert, variiert und kombiniert. Dazu gibt es Schrittkombinationen und Mini-Choreos und es wird erstmals mit Requisiten wie Schleier oder Stock gearbeitet.

Niveau D - Mittelstufe 2
Der klassische Choreographie-Kurs: Nach einem intensiven Aufwärmtraining werden zunächst benötigte Bewegungen und Schrittfolgen erarbeitet und das ganze dann zu einer Choreographie zusammengesetzt.

Niveau E - Fortgeschrittene
Für alle, die was leisten wollen: Intensives Warm-Up, fordernde Drills, anspruchsvolle Technik und eine komplexe Choreographie sind die Merkmale dieses Kursniveaus.

 

Was brauche ich zum Training?

Einfach gesagt - nichts. Also nichts besonderes oder außergewöhnliches, was man in der Regel nicht schon im Kleiderschrank findet. Für die ersten Trainingsstunden reichen eine Sporthose oder ein Rock mit Gummizug und ein Top völlig aus. Schön, aber kein Muss: Ein Tuch, das locker um die Hüfte gebunden werden kann, damit gleich die richtige Stimmung aufkommt und man die Bewegungen besser spüren kann. Wir tanzen prinzipiell ohne Schuhe, entweder auf Socken, in Schläppchen oder speziellen Afro-Sandalen.
Falls im Kurs gerade mit einem bestimmten Requisit, z.B. einem Stock oder Schleier, getanzt wird, solltest Du Dir überlegen, ob Du bereit bist, dafür ein wenig Geld zu investieren. In der Regel stehen aber zumindest für einen Teil der Kursteilnehmerinnen entsprechende Accessoires zum leihen zur Verfügung oder wir überlegen uns gemeinsam eine kostengünstige Alternative.
Später wird sich dann herausstellen, ob Du Dir ein Münztuch oder gar ein Kostüm zulegen willst (oder zu müssen glaubst *g*).
Im Gegensatz zu anderen Trainerinnen habe ich nichts dagegen, wenn meine Schülerinnen klimpernde Münztücher tragen - Hauptsache, Ihr fühlt Euch wohl! Und wem danach ist, darf sich auch ruhig ein bißchen aufstylen ;-)

Muss ich einen Bauch haben bzw. muss ich bauchfrei ins Training kommen?

Auf diese Frage wäre ich selbst ja nie gekommen, bis sie mir tatsächlich eines Tages von einer Interessentin gestellt wurde. Die Antwort lautet: nein!
In meinen Kursen trainieren Frauen jeglicher Statur (und im übrigen auch jeden Alters) und alle habe ihre ganz eigenen schönen Seiten. Klar ist: Nicht jede Bewegung sieht an jeder Frau schön aus - aber jede Frau kann ihre ganz eigenen Tanzstil finden, in dem sie sich wohlfühlt und das auch ausstrahlt.
Was das Thema 'Bauchfreiheit' angeht - niemand wird gezwungen, seine Körpermitte zu zeigen, wenn er nicht möchte. Und gerade zu Beginn und Abschluss eines Trainings fühlt man sich vielleicht wohler, wenn man etwas wärmendes am Bauch und unteren Rücken trägt.

Wie fit muss ich eigentlich sein, um Bauchtanz lernen zu können?

Obwohl oft das Gegenteil behauptet wird, ist Bauchtanz ein Sport, der auch ganz schön anstrengend sein kann, zum Beispiel durch schweißtreibende Schrittkombis oder fordernde Muskelarbeit. Das Training kann low oder high impact sein, je nachdem, welches Thema gerade behandelt wird und in welcher Verfassung sich die Schülerinnen befinden.
Prinzipiell kann also jede Frau mit dem Training beginnen, egal wie 'fit' sie sich gerade fühlt. Gerade für sogenannte 'unsportliche' Frauen hat sich herausgestellt, dass sie mit dem Tanzen zu Spaß an Bewegung und einen neuen Zugang zu ihrem eigenen Körper gefunden haben.

Gibt es gesundheitliche Einschränkungen?

Orientalischer Tanz hat viele wohltuende Aspekte auf unser Wohlbefinden und kann zum Beispiel bei Rückenproblemen helfen oder generell die Haltung verbessern. Dennoch gibt es  auch Umstände, die gegen bestimmte Bauchtanz-Bewegungen sprechen könnten, z.B. Probleme mit den Bandscheiben. In solchen Fällen ist unbedingt Rücksprache mit dem behandelnden Arzt zu halten und die Dozentin zu informieren.